Der Weg ist das Ziel

Privates



Beginnen möchte ich mit einem Zitat von Albert Schweizer.



Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.

Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann.

Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt
und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.

Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen
und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.

Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb
für ein Trinkgeld abkaufen zu lassen.

Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens
entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen.

Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs,
als die dumpfe Ruhe Utopiens.

Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben,
noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.

Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln,
der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen:

D I E S   I S T   M E I N   W E R K .



In diesem Zitat finde ich mich wieder. So zu leben ist nicht einfach, aber spannend.

Die einen nennen es Zivilcourage, wenn man sich nicht bevormunden lassen will und andere Ideen und Vorschläge hat.

Viele aus der Politik, Wirtschaft, Vorgesetzte oder sogar der Kirche nennen es Querulantentum, wenn man es wagt an Gesetzen, Projekten oder Vorschlägen etwas zu bemängeln.

Dabei ist der Unterschied einfach, Querulanten meckern nur und machen selbst keine Vorschläge.

Hätte ich mich an die Vorgaben von Behörden, Anwälten, Jugendamt, Finanzamt und anderen gehalten, wäre ich arbeitslos, perspektivlos und frustriert.

Das bin ich nicht, meine Kinder sind groß. Ich durfte/musste sie allein großziehen und es hat geklappt.

Als Mann und Vater für seine Kinder da zu sein, war damals nicht leicht und ist es heute immer noch nicht.

Jahrelang war ich ehrenamtlich für getrennte und geschiedene Väter beratend tätig, in einigen Fällen noch heute.

Allen Eltern die sich trennen sei gesagt: Die Verantwortung für die Kinder bleibt für immer eine gemeinsame Sache.

Die Kinder haben das Recht, beide Elternteile zu lieben, die Eltern haben die Pflicht den Kindern dieses zu ermöglichen.

Wer dieses nicht schafft, sollte sich professionelle Hilfe suchen.

Olaf Fuhrmann

www.fuhrmann-online.de